Die Abteilung für Unfallchirugie am Evangelischen Diakoniekrankenhaus befasst sich schwerpunktmäßig mit der minimal-invasiven bzw. arthroskopischen Chirugie aller Gelenke wie dem Schultergelenk, Ellenbogen, Handgelenk, Hüftgelenk, Kniegelenk und Sprunggelenk. Eine Besonderheit stellen Rekonstruktionseingriffe von Bändern, Sehnen, Knorpeln an Knie- (z. B. vordere Kreuzbandplastik) und Schultergelenk (z. B. Rotatorenmanschettenrekonstruktion) dar. Im Bereich der Fußchirurgie nehmen wir zahlreiche Korrekturen von Zehendeformitäten vor, wie z. B. Hallux valgus, Hammerzeh und Krallenzeh.
Ein weiteres wichtiges Betätigungsfeld der Unfallchirugie ist die operative Versorgung großer Sehnenverletzungen, wie z. B. Achillessehne, Quadrizessehne und Patellasehne, die Behandlung von Knochenbrüchen an den oberen und unteren Extremitäten sowie Bänder-, Knorpel- und Meniskusrekonstruktionen.
Durch die enge Kooperation mit den unfallchirurgischen Praxen der Praxisklinik 2000 wurde eine optimale Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Behandlung geschaffen. Für den Patienten bietet dies besondere Vorteile: Sie werden vom gleichen Arzt ambulant und stationär betreut, wodurch eine optimale Behandlung sichergestellt ist und Doppeluntersuchungen vermieden werden. Da sich die Praxisklinik 2000 auf dem Gelände des Evangelischen Diakoniekrankenhause ist eine lückenlose Betreuung der Patienten gewährleistet.