26.02.19

"AKTION Saubere Hände"

Drittes GOLD-Zertifikat in Folge als Qualitätsmerkmal der Krankenhaushygiene

Das Evangelische Diakoniekrankenhaus in Freiburg im Breisgau erhielt im Rahmen der
„AKTION Saubere Hände“ mit einem Gold-Zertifikat für 2019 und 2020 erneut die
höchstmögliche Auszeichnung für das erfolgreiche Umsetzen von umfangreichen Maßnahmen
und sehr hohen Qualitätsstandards im Bereich der Händedesinfektion. Für das Evangelische
Diakoniekrankenhaus ist es das dritte Gold-Zertifikat in Folge, was eine besondere Leistung
darstellt. Die Staffelung erfolgt in Bronze, Silber und Gold, je nach Qualität der Umsetzung und
dem Niveau der erreichten Veränderungen. Aktuell führen nur 7 von 78 teilnehmenden
Krankenhäusern in ganz Baden-Württemberg die Auszeichnung „GOLD“.


Für das Erreichen des Zertifikates werden ein Bündel von Maßnahmen wie beispielweise die
Verteilung von Desinfektionsmittelspendern und der Verbrauch an Desinfektionsmitteln erfasst und
bewertet. Zudem wird das Personal direkt bei der Arbeit beim Patienten beobachtet, wann es sich
zum richtigen Zeitpunkt die Hände desinfiziert. Dies erfordert im Evang. Diakoniekrankenhaus jährlich
ungefähr 500 Messungen. Alle Mitarbeiter mit Patientenkontakt werden regelmäßig in Händehygiene
geschult. Für Patienten und Besucher steht ein Flyer mit Hygieneinformationen einschließlich
Händedesinfektionsmittel zur Verfügung. Durchgeführte Aktionstage zur Händehygiene wecken
gezielt die Aufmerksamkeit des Personals oder auch der Besucher und Patienten des
Krankenhauses.

Als wichtigste Einzelmaßnahme zur Vermeidung von im Krankenhaus erworbenen Infektionen gilt
weltweit die hygienische Händedesinfektion. Die Hände sind die bedeutendsten Überträger von
Krankheitserregern, da sie beim Kontakt mit den Patienten und ihrer Umgebung kontaminiert werden
können. Mit dieser sinnvollen Maßnahme kann so die Gefahr der Weiterverbreitung von Keimen
unterbrochen werden.


Über die „AKTION Saubere Hände“

Um die Händedesinfektion in Krankenhäusern, in der ambulanten Medizin und in Pflegeeinrichtungen zu verbessern, hat die Charité Universitätsmedizin Berlin 2008 im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit die „AKTION Saubere Hände“ ins Leben gerufen. Die Aufgabe der Kampagne ist es, Schulungs- und Informationsmaterial oder auch Messmethoden bereitzustellen und Aufklärungsarbeit bei Patienten und Besuchern zu leisten, um die Händehygiene in medizinischen Einrichtungen zu verbessern. Weitere Informationen siehe www.aktion-sauberehaende.de.